Anmeldung Schuljahr 2018/2019

Liebe Eltern der zukünftigen 5. Klassen,

von Mittwoch, 02. Mai bis Mittwoch, 09. Mai finden die Anmeldungen der Schülerinnen und Schüler für den zukünftigen 5. Jahrgang des Schuljahres 2018/19 statt. Jeweils ab 8.00 Uhr können Eltern ihr Kind für den Gymnasial-, Realschul- oder Hauptschulzweig der Harsumer Molitoris-Schule anmelden. Im Gymnasial- und Realschulbereich wird wieder bei genügend Interessenten eine Tablet-Klasse eingerichtet.

Berufsweltorientierung in der Molitoris-Schule

Ein großer neuer Trecker rollte früh morgens langsam vor die Eingangstür der Turnhalle der Molitoris-Schule in Harsum. Bunte Stellwände und zahlreiche Kartons wurden in die Halle getragen. Ein stetiges Herein und Heraus zeigte, hier wurde wieder viel für die Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule vorbereitet.

Nach dem großen Erfolg und der überaus positiven Resonanz der Veranstaltungen in der vergangenen beiden Jahren hatte die Harsumer Molitoris-Schule wieder zur „Berufsweltorientierung“ für die Klassen des 9. Jahrgangs sowie die 8. Klasse des Hauptschulzweiges eingeladen, wobei in diesem Jahr erstmalig die UP Consulting GmbH aus Rotenburg/Wümme federführend die Vorbereitung des Projektes im Auftrag des Kultusministeriums übernommen hatte.

Infoabend weiterführende Schulen am 13.11.17

Der Infoabend für den Übergang an die weiterführenden Schulen (IGS, Gymnasium, Oberschule) findet am 13.11.17 um 19.30 Uhr an der Molitoris-Schule Harsum statt. Der Infoabend der Molitoris-Schule Harsum findet am Mittwoch, d. 06.12.17 um 17.00 Uhr statt!

Gemeinsamen Spielen verbindet Generationen

Auf Einladung der Klasse G5 und ihrem Religionslehrer Simon Voges waren sechs rüstige Seniorinnen des Seniorenwohnparks Giesen mit zwei Betreuern zu Gast in der Harsumer Molitoris-Schule. Schon seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation zwischen dem Seniorenwohnpark und der Molitoris-

Schule, sodass häufiger Seniorinnen und Senioren zu Besuch in der Schule sind, vorwiegend um gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu kochen oder zu backen. Doch nun stand zum ersten Mal etwas ganz anderes auf dem Plan: gemeinsames Spielen.

Lese-Eulen für die Bücherei

Irgendwann ist es in jeder Bücherei einmal Zeit, alte und schon lange nicht mehr ausgeliehene Bücher aus den Regalen zu räumen, um Platz für neue Bücher zu schaffen. Eine solche Ausräumaktion findet natürlich auch in der Schülerbücherei der Harsumer Molitoris-Schule statt. Nur, was macht man dann mit den Büchern? Einfach in den Altpapiercontainer werfen, geht doch eigentlich nicht!

Das dachte sich jedenfalls Melanie Kienert, die Leiterin des Wahlpflichtkurses (WPK) Schulbücherei der Klassen H6/H7/H8, und hatte auch rasch eine Idee, wie man die ausrangierten Bücher sinnvoll recyceln könnte, nämlich mit dem Basteln von Lese-Eulen, die dann den Raum der Schulbücherei auch noch netter aussehen lassen.

WPK Hauswirtschaft beim Kartoffelfest

Bei herrlichem Herbstwetter und strahlendem Sonnenschein beteiligte sich der Wahlpflichtkurs (WPK) Hauswirtschaft der Klassen H9 und H10 am Kartoffelfest der Händler des Harsumer Wochenmarktes, der jeden Donnerstag von 14.00-18.00 Uhr auf dem Festplatz neben der Feuerwehr stattfindet.

Den ganzen Vormittag über bereiteten die Mädchen und Jungen des WPK gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kathrin Rogers in der Schulküche der Harsumer Molitoris-Schule Folienkartoffeln sowie leckeren Kräuterquark und Tomate-Schinken-Quark als Dips für die Kartoffeln vor.

Ausgestattet mit allem, was für den Verkauf und den Verzehr der Folienkartoffeln auf dem Wochenmarkt benötigt wurde, gingen die Schülerinnen und Schüler dann auf den Festplatz und der Verkauf konnte beginnen.

Soziale Kompetenzen stärken

Projekttage mit sozialem Hintergrund sind ein wichtiges Element in der Arbeit einer Oberschule, so natürlich auch in der Molitoris-Schule in Harsum. Für jeden Jahrgang gab es deshalb auch in diesem Schuljahr wieder schulformübergreifende Projekte, die die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärken sollten. Zum Abschluss der Projektwoche präsentierten die Jahrgänge ihren Mitschülern sowie interessierten Eltern ihre Ergebnisse.
Der Schwerpunkt im 5. Jahrgang lag auf Projekten, die der Stärkung der Klassengemeinschaft dienen sollten, denn nach nur zwei Monaten an der Molitoris-Schule ist immer noch vieles neu und muss gefestigt werden.
Die 6. Klassen beschäftigten sich neben dem effektiven Lernen, das auch durch Yoga und Entspannungsübungen unterstützt werden kann, mit dem Thema des guten und richtigen Benehmens. In diesem Zusammenhang drehte die Klasse H6 mit der Klassenlehrerin Katharina Lesching einen Film, in dem sehr anschaulich verdeutlicht wurde, was Mobbing in der Schule anrichten kann. Der Film regte durch eindrucksvolle Szenen, die verschiedene Schulsituationen darstellten, zum Nachdenken an und machte deutlich, wie wichtig Freunde, Eltern und Lehrer für Mobbingopfer sind.
Um Medienvielfalt, die durch den Computer möglich wird, drehte sich alles im 7. Jahrgang. Neben dem Erstellen von Power Point-Präsentationen und Lapbooks sowie der strategisch richtigen Suche im Internet kreierten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Tablets kurze Erklärvideos zu Themen aller Art.
Die 8. Klassen lernten Freiherr von Knigge und seine Benimmregeln kennen, entwickelten darauf aufbauend Strategien zur Zivilcourage und lernten abschließend einige Tricks und Kniffe der Selbstverteidigung kennen.
Für die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs standen Projekte zum Thema Drogen und Alkohol, Sport und Gesundheit sowie der Medienkompetenz auf dem Programm. Mit Hilfe zahlreicher Plakate zeigten die 9. Klässler am Präsentationstag, was sie an den drei vorangegangenen Projekttagen erfahren und erarbeitet hatten.
Besonders intensiv waren die sozialen Projekte wie in jedem Jahr für die 10. Klassen der Molitoris-Schule, denn das Thema Rechtsradikalismus wurde von allen Seiten beleuchtet und durch den Besuch der Gedenkstätte Mittelbau-Dora nördlich von Nordhausen in Thüringen auch ganz plastisch erfahrbar gemacht. Selbstverständlich durfte auch die Thematisierung von Exzessen rechtsextremistischer Gewalt der jüngeren Vergangenheit nicht fehlen, um die Jugendlichen für den Umgang mit aktuellen rechtsextremistischen Tendenzen und Strömungen sensibel zu machen.
So dienten die sozialen Projekttage auch in diesem Jahr einmal mehr dem Ziel, Kinder und Jugendliche für die Zukunft fit zu machen, frei nach dem Motto: Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!

Zusammen den „neuen“ Rhythmus finden

Die ersten Töne des bekannten Hits „Astronaut“ von Andreas Bourani erklingen im Musikraum der Molitoris-Schule. Konzentriert warten die Mädchen und Jungen der Klasse R5b auf ihren Einsatz mit den Cajons. Unter der Leitung von Trommellehrer Ralf Dittrich sowie der Musik- und Klassenlehrerin Britta Wirths finden sich alle Schülerinnen und Schüler sofort in den Rhythmus ein und gemeinsam trommeln sie zu dem Hit, den natürlich alle kennen und den einige Kinder auch noch mitsingen.
Das Trommelprojekt wird seit Beginn dieses Schuljahres in allen 5. Klassen der Harsumer Molitoris-Schule genauso durchgeführt wie in den Oberschulen in Bockenem, Nordstemmen, Söhlde sowie der Augustinusschule in Hildesheim. Die Idee stammt von Ralf Dittrich, der in Sarstedt eine Trommelschule betreibt und im Jahr 2015 die Aktion „Trommeln ist weltklasse“ in Hildesheim initiiert hat, die letztendlich mit dem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde erfolgreich abgeschlossen wurde. Auch zahlreiche Klassen der Molitoris-Schule hatten sich vor zwei Jahren an der Aktion beteiligt.
Ralf Dittrich und vier weitere Dozenten kommen einmal pro Woche in den Unterricht der 5. Klassen und haben schon nach kurzer Zeit begeisterte Schülerinnen und Schüler. „Trommeln macht Spaß“, erzählt Eike aus der R5b und sein Klassenkamerad Felix ergänzt:„ Cool, dass wir das mit Musik machen und dann werden wir auch noch in zwei Gruppen geteilt.“ Laut Ralf Dittrich ist das schon die „höhere Kunst des Trommelns“. Aber die Mädchen und Jungen sind eben mit Feuereifer dabei und üben sogar freiwillig zu Hause. Einige haben mittlerweile eigene Cajons, aber ein Tisch oder eben die eigenen Knie tun es auch.
Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Rhythmen kennen, vorwiegend wird jedoch im 4/4-Takt getrommelt. Wichtig ist, dass man aufeinander hört und aufpasst. In der Klasse R5b ist das kein Problem, denn getrommelt wird hauptsächlich zu Musik, die die Kinder sonst auch hören und allein das ist den meisten schon Motivation genug.
Der Trommellehrer Ralf Dittrich ist der Überzeugung, dass Trommeln neben Singen am einfachsten und ohne großen Aufwand zu machen ist. Trommeln fördert neben den motorischen und sprachlichen Fähigkeiten auch das Gemeinschaftsgefühl gerade bei neu zusammengestellten 5. Klassen, denn „trommeln können sie alle“, so die Überzeugung von Ralf Dittrich.
In Zusammenarbeit mit der Musikschule Hildesheim und großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Sparkasse Hildesheim, die Heinrich Dammann-Stiftung sowie der Klosterkammer Hannover kann das Trommelprojekt in insgesamt 15 5. Oberschulklassen im 1. Schulhalbjahr 20 Wochen lang durchgeführt werden. Die Cajons mussten die beteiligten Schulen selbst anschaffen. In der Molitoris-Schule war dies dank des Fördervereins „Freundeskreis der Molitoris-Schule“ kein Problem.
Besonders wichtig ist Ralf Dittrich, dass das Trommelprojekt möglichst früh am Tag stattfindet. „Das macht was Positives mit dem Gemeinschaftsgefühl der Kinder.“ Und davon profitieren alle Kinder und Lehrer den ganzen Tag.