Theaterworkshop stärkt Klassengemeinschaft

„Ich beschäftige mich damit, euch dazu zu bringen, Theater zu spielen.“ Damit war das Ziel des Vormittags von Theaterpädagoge Stefan Graen für die Klasse R6a der Molitoris-Schule klar definiert.

Vor mehreren Monaten hatten sich die Deutschlehrerinnen Almut Ahrens und Michaela Grobecker für ihre jeweilige Deutschklasse auf eine Ausschreibung des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) in Hildesheim für einen von 100 kostenlosen Workshops beworben. Mit Hilfe der Workshops sollten Klassengemeinschaften nach den langen coronabedingten Belastungen gestärkt oder neu gefunden werden.

Kurz nach den Sommerferien kam dann die überraschende Zusage, dass gleich beide Klassen (R6a und R6b) den Zuschlag für einen Workshop bekommen hatten. Über dem Alltagsgeschäft war die Bewerbung doch etwas in Vergessenheit geraten.

Pizza-Verkauf in der Molitoris-Schule

”Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern ab und zu auch mal was Besonderes bieten!” Dieser Vorsatz der Molitoris-Köchin Inge Dammeyer wurde heute mit selbst gebackener Pizza in die Tat umgesetzt.

In der 2. großen Pause bildete sich eine lange Schlange an hungrigen Pizza-Fans im Cafeteria-Bereich. Damit Inge Dammeyer diesen Ansturm auch bewältigen konnte, erhielt sie tatkräftige Unterstützung von den Lehrern Melanie Lawrenz und Julian Brennecke sowie der Schulsozialpädagogin Sabine Neuendorf.

Während Frau Dammeyer und Frau Lawrenz die Pizza-Wünsche abarbeiteten, kümmerten sich Herr Brennecke und Frau Neuendorf um den regulären Snack-Verkauf und lieferten heißen Pizza-Nachschub.

Molitoris-Bücherei ab sofort wieder geöffnet

„Ich freue mich auf viele begeisterte Leserinnen und Leser.“ Lehrerin Melanie Kienert schaut zufrieden und auch ein wenig stolz auf das Erreichte, denn nach einer mehrmonatigen Umstrukturierungszeit öffnet die Bücherei der Molitoris-Schule ab sofort wieder ihre Türen.

Ob Erdkunde, Geschichte, Thriller, Krimi, Liebe, Humor, Abenteuer oder Storys, die das Leben schrieb – zu diesen und noch zahlreichen weiteren Themengebieten können die Schülerinnen und Schüler Bücher finden. Alles ist übersichtlich geordnet und gut lesbar beschriftet, sodass sich jeder schnell orientieren kann.

Gemütliche Sessel und Sofas laden zum Verweilen und Schmökern während der Öffnungszeiten in den großen Pausen oder der Mittagspause ein. Selbstverständlich können die Bücher auch zum Mitnehmen nach Hause ausgeliehen werden.

Molitoris-Schule begrüßt 119 Fünftklässler

Mit einer schwungvollen Einschulungsfeier in einem vollbesetzten Forum nahm die Molitoris-Schule ingesamt 119 Mädchen und Jungen in den neuen 5. Jahrgang auf.

Schon mit dem Begrüßungsvideo „Was geht im Haseder Weg?” bekamen die Fünftklässler und ihre zahlreichen Familienangehörigen einen ersten Überblick über das lebendige Schulleben der Harsumer Schule.

Schulleiterin Dr. Urte Kyas empfing die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft mit warmen Worten: „ Wir haben uns schon riesig auf euch gefreut!“ Die diesjährige Einschulungsfeier stand unter dem Motto „Wir reichen uns die Hände“. Hand in Hand zu arbeiten und bald mit dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin eine stabile Klassengemeinschaft zu bilden, diesen Wunsch gab Frau Kyas den 5. Klässlern mit auf den Weg. Auch den Eltern bot Frau Kyas eine offene Zusammenarbeit an. Eine Kooperation Hand in Hand zwischen Schule und Elternhaus ist für eine gelungene Schulzeit wichtig.

Neuer Blickfang auf dem Harsumer Wochenmarkt

„Ich bin jetzt schon häufiger angesprochen worden, wer denn den Verkaufsstand so schön bemalt hat!” Zufrieden blickte der Harsumer Ortsbürgermeister Reinhard Wirries in die Gesichter einiger Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule, die gemeinsam mit rund 10 weiteren Mädchen und Jungen während der Projektwoche der Schule den Stand auf dem Harsumer Wochenmarkt neu angemalt hatten.

Da die angebotenen Projekte während der Molitoris-Woche etwas mit dem Dorfjubiläum „1000 Jahre Harsum” zu tun haben sollten, kamen die Lehrerinnen Michaela Grobecker und Almut 

Ahrens auf die Idee, den Verkaufsstand auf dem Marktplatz mit einem neuen Anstrich zu versehen.

Zeichen für den Frieden

Ein Projekt der diesjährigen Projektwoche der Molitoris-Schule beschäftigte sich mit dem 

Thema „Frieden fängt mit einem Lächeln an”.

Friedenszeichen kennen alle Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltag, so z.B. die Friedenstaube. Schnell rückte auch das Peace-Zeichen mit seiner Herkunft und Entstehung in den Fokus. Dass man damit natürlich auch rasch beim Ukraine-Krieg war, liegt auf der Hand,

Der Höhepunkt diese Projektes war zweifelsohne die Organisation eines Fotos mit Hilfe einer Drohne, auf dem die komplette Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule das Peace-Zeichen darstellte. Die Mitglieder der Projektgruppe, zu denen auch drei ukrainische Schülerinnen und Schüler sowie ein russischsprechender Schüler gehörten, der bei der Übersetzung half, hatten gemeinsam mit ihren Lehrern Julia und Hubertus Eggeling sowie Tina Schwedhelm einen detaillierten Ablauf- und Stellplatzplan entwickelt, sodass die Aufnahme des Fotos auf der Wiese hinter der Molitoris-Schule mittels der Drohne hervorragend gelang.

Von Farben, Holz und anderen tollen Projekten

Während einer Projektwoche sollte im besten Fall nicht nur das eigene Wissen erweitert werden  sondern auch noch etwas Gutes für die Gemeinschaft entstehen.

Schon zur Halbzeit der diesjährigen Molitoris-Projektwoche wird klar: alle Projekte erfüllen diese Erwartungen!

Exemplarisch zu nennen sind hier beispielsweise die Projekte „Marktstand gestalten”, „Heimwerken für Mädchen” sowie „Schulbücherei“.

Seit Montag ist eine Gruppe mit den Lehrerinnen Michaela Grobecker und Almut Ahrens auf dem Harsumer Marktplatz, um die dort seit Beginn des Wochenmarktes vor 10 Jahren stehende Verkaufsbude malerisch zu verschönern. Die Bude wurde vor vielen Jahren von Schülerinnen und Schülern der Molitoris-Schule gebaut und wird in dieser Woche in einer großartigen 

Wraps, Smoothies und Möhrenmuffins

Kurz vor den Sommerferien lud der Profilkurs „Gesundheit und Soziales” des 9. Realschuljahrganges gemeinsam mit Lehrerin Melanie Lawrenz noch einmal zum gesunden Schulfrühstück ein.

Rund zwei- bis dreimal pro Halbjahr werden in den großen Pausen leckere Wraps, Vollkornwaffeln, Gemüsesticks, Milchreis mit Zimt und Zucker sowie Brötchen mit selbstgemachter Tomatenbutter und andere kleinen Snacks für die Schulgemeinschaft angeboten.

Auch beim letzten Frühstück in diesem Schuljahr standen wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler Schlange, um die beliebten Leckereien zum kleinen Preis erwerben zu können. Ein kurzer Abstecher in den Siestaraum lohnt sich einfach!

Profilkurs backt Pizza mit ukrainischen Schülern

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Diese alte Weisheit gilt auch bei der Völkerverständigung. Wer gemeinsam an einem Tisch gesessen und gegessen und getrunken hat, geht im Regelfall als Freund auseinander. Aber was haben diese Weisheiten mit der Molitoris-Schule zu tun?

Mittlerweile besuchen rund 30 ukrainische Jungen und Mädchen die Harsumer Schule. Sie sind in verschiedenen Klassen altersgemäß aufgeteilt und erhalten an vier Tagen in der Woche, wiederum aufgeteilt in zwei Leistungsgruppen, jeweils 3 Stunden Deutschunterricht.

Um den Ukrainerinnen und Ukrainern Schulleben jenseits des regulären Unterrichts zu vermitteln, lud der Profilkurs „Gesundheit und Soziales“ des 9. Realschuljahrgangs mit Lehrerin Melanie Lawrenz den Fortgeschrittenenkurs der ukrainischen Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Pizzabacken ein.