Dank mit Herz

Im Juli vergangenen Jahres rollte nach starken und lang anhaltenden Regenfällen eine Flutwelle durch das rheinland-pfälzische Ahrtal und ließ ein bis dahin in Deutschland kaum für möglich gehaltene Verwüstung zurück. Weit über 100 Menschen verloren ihr Leben, tausende ihr Zuhause und auch etliche Schulen hatten massive Schäden zu beklagen.

Eine dieser Schulen war die Realschule Bad Münstereifel, in der nicht nur zahlreiche Schulbücher durch die Überflutungen unbrauchbar wurden sondern auch Materialien und Spielangebote für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung ein Opfer der Wassermassen wurden.

Wer hat das beste naturwissenschaftliche Wissen?

„Heureka! Ich habe es gefunden“- dieser freudiger Ausruf, der dem griechischen Mathematiker Archimedes im 3. Jahrhundert vor Christus nach der Lösung eines schwierigen Problems, nämlich der Entdeckung des hydrostatischen Grundgesetzes, zugesprochen wird, ist Namensgeber eines traditionsreichen Schülerwettbewerbs.

Der Heureka!-Wettbewerb wird alljährlich deutschlandweit für die Klassenstufen 3-8 ausgeschrieben und besteht aus zwei Teilen, an denen man jedoch auch unabhängig voneinander teilnehmen kann. Der erste Teil findet jeweils im ersten Schulhalbjahr statt und stellt das Thema „Mensch und Natur“ in den Mittelpunkt. Hierfür meldeten sich im vergangenen Herbst in der Harsumer Molitoris-Schule insgesamt 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 an.

Was den LEGO-Roboter und das Hochbeet verbindet

Sehr praxisorientiert gestaltete sich die diesjährige MINT-Projektwoche im Gymnasialzweig der Molitoris-Schule. Doch ganz reibungslos ging die Woche auch in diesem Jahr nicht über die

Bühne. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt keine Projektwoche stattfinden konnte, sorgte nun Orkantief „Ylenia” dafür, dass ein Tag komplett ausfiel. Nichtsdestotrotz konnte in allen Gruppen vieles von dem vorab Geplanten realisiert werden und das ließ sich auch durchaus sehen.

Richtig praktisch für die ganze Schulgemeinschaft errichteten Frau Pudenz und Herr Voges mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Hochbeet, um darauf im Frühjahr Zwiebeln, Spinat, Radieschen, Kresse, Schnittlauch und anderes anzubauen, was Molitoris-Köchin Inge Dammeyer dann gut für die Mahlzeiten der Schülerinnen und Schüler verwenden kann. Von der Planung über die Materialbeschaffung bis hin zum eigentlichen Bau des Hochbeetes wurde in dieser Gruppe alles gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Schulausfall am 17.02.22

Wegen der bestehenden Sturmwarnung fällt der Unterricht am 17.02.22 aus. Es findet auch kein Homeschooling oder Notbetreuung statt.

Gruß,

J.Rabba

Von Strom, Papier, beschlagenen Gläsern und einer vergessenen Technik

Zu einem großartigen Erfolg wurde die diesjährige Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren”. Mit gleich vier Projekten gingen Gruppen der Harsumer Schule an den Start und jedes Projekt erhielt tatsächlich einen Preis. Hinzu kam noch ein Sonderpreis für Projektbetreuerin Ann-Christin Tomaschewski – eine wahrlich herausragende Leistung aller Beteiligten!

Die Präsentation der Projekte für die Jury musste coronabedingt per Live-Stream erfolgen, auf eine Präsentation aller teilnehmenden Projekte in der Hildesheimer Halle 39 musste wie im vergangenen Jahr auch dieses Mal leider verzichtet werden.

Trotzdem konnten die vorausgegangenen monatelangen Experimentierphasen hervorragend dokumentiert und der Jury präsentiert werden.

Von Strom, Papier, beschlagenen Gläsern und einer vergessenen Technik

Mit gleich vier Projekten beteiligt sich die Molitoris-Schule am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht-Schüler experimentieren”. Die Präsentation der Projekte für die Jury erfolgt am Mittwoch, 9. Februar per Live-Stream.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Molitoris-Lehrerinnen Ann-Christin Tomaschewski und Carla Schober führten Patrick Hagemann (G5), Ylvie Schummer (R5a) und Leo Marheinicke (R5a)

Versuche durch, um mit Hilfe eines Fallrohrs Strom zu gewinnen. Amy Kreye, Melissa Yorulmaz  sowie Hanna Zeggel (alle R7b) widmeten sich dem Recyceln von Papier. Charlotte Denecke und Jan Torge Pfennig (beide G5) forschten, wie beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Beschlagen der Brille verhindert werden. Und Paul Hage (R5c) und Paul Köhler (G5) experimentierten mit der vergessenen Technik des Flettner-Rotors.

„Technik ist cool“

Schon ein einigen Jahren ist es dank der großzügigen Förderung durch die Heinrich-Dammann-Stiftung möglich, in allen 5. Klassen der Molitoris-Schule jeweils im 1. Schulhalbjahr professionellen Cajon-Unterricht anzubieten. Die Sitztrommel bietet vielfältige musikalische Möglichkeiten und ist bei den Schülerinnen und Schülern überaus beliebt.

Zum Abschluss des 1. Schulhalbjahres fand nun im Forum der Schule ein Cajon-Konzert der 5. Klassen statt, an dem pandemiebedingt aber auch nur der 5. Jahrgang teilnehmen durfte. Gemeinsam mit dem Cajon-Profi Ralf Dittrich hatten Musiklehrerin Britta Janzen und Musik-Referendar Jonathan Wirth ein Programm zusammengestellt, bei dem jede 5. Klasse zwei bekannte Popsongs auf den Cajons begleitete und so ihr erlerntes Rhythmusgefühl unter Beweis stellen konnte.

Schulführungen entfallen

Die geplanten Schulführungen für die Eltern der zukünftigen 5. Klassen müssen leider entfallen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dieser wird rechtzeitig auf der Homepage bekannt gegeben.

Molitoris-Schule bleibt MINT-Schule

„Alles ist schick, Sie leisten eine solide und tolle Arbeit!“ Mit diesen Worten brachte Imme-Kathrin Lösch von der Stiftung NiedersachsenMetall die Jury-Bewertung anlässlich der zweiten Rezertifizierung der Molitoris-Schule als MINT-Schule auf den Punkt.

Seit 2014 gehört die Harsumer Schule zum Exzellenz-Netzwerk der MINT-Schulen in Niedersachsen und darf somit diesen Titel offiziell führen. Vorausgegangen war ein umfangreiches Bewerbungsverfahren, in dem die Molitoris-Schule besondere unterrichtliche und auch außerschulische Aktivitäten im Bereich der Fächer Mathematik (M), Informatik (I), den Naturwissenschaften (N) sowie Technik (T) nachweisen und ausführlich dokumentieren musste.

Gemeinsamer Projektvormittag sorgte für weihnachtliche Atmosphäre

„Wollt ihr euch noch mal anders verkleiden und dann machen wir ein Ratespiel?” Chiara aus der R10a und ihre beiden Mitschülerinnen hatten sich einiges einfallen lassen, um die 5. Klässler ihrer Gruppe 20 Minuten bei Laune zu halten. Erwartungsgemäß reagierten die Mädchen und Jungen begeistert und stürzten sich auf die bereit liegenden Kostüme. Und bei mehreren Stopptänzen in Verkleidung und so einigen Raterunden, was bei den Verkleidungen vertauscht wurde, verging in dieser Gruppe die geplante Zeit relativ schnell, bevor dann das Projekt gewechselt wurde.