Von Experimenten, einem Geldpreis und neuen Freundschaften

Drei aufregende, aber auch anstrengende Tage verlebten fünf Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule gemeinsam mit ihren AG-Betreuerinnen Carla Schober und Ann-Christin Tomaschewski beim Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Einbeck.

Amy Kreye, Hanna Zeggel und Melissa Yorulmaz aus der Klasse R7b hatten im Februar in der Hildesheimer Halle 39 mit ihrem Thema „Recyceln von Papier“ ebenso einen Regionalsieg errungen wie Charlotte Denecke und Jan Torge Pfennig aus der Klasse G5 mit dem Thema „Zusammen gegen das Beschlagen der Brille“ und sich damit für den diesjährigen Landesentscheid qualifiziert.

96 und der GVH schenken Derbystar-Bälle

Am 28. April waren auf Einladung von Hannover 96 sieben Schulen aus der Region Hannover in die HDI Arena gekommen, um zehn hochwertige Fußbälle der Marke Derbystar für den Schulsport überreicht zu bekommen.

Mit dabei war auch die Harsumer Molitoris-Schule mit dem Fachleiter für Sport Dominik Jütte. Die Bälle sind vom GVH gestiftet worden und mit einem schicken 96-Logo bedruckt. 96-Prokurist Christian Katz begrüßte die Gruppe: „Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam mit unserem Partner GVH einen Beitrag dazu leisten können, den Kids mit den Bällen eine kleine Freude zu bereiten. Die 96-Partnerschulen sind für uns ganz wichtige Verbündete und wir freuen uns, dass Ihr zu Hannover 96 steht. Wir wünschen Euch viel Spaß mit den Fußbällen!“

Handball lässt Freude aufkommen

„Da haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen!“ Begeistert schaute Schulsozialarbeiterin Sabine Neuendorf auf die Anmeldungen für den Handball-Tag in der Molitoris-Schule, denn gleich 80 Schülerinnen und Schüler hatten sich zu der Premieren-Veranstaltung angemeldet. Da half nur der Losentscheid, weil lediglich 40 Plätze zur Verfügung standen.
Gemeinsam mit vier Handball-Trainern des MTV Harsum stellten die Schulsozialarbeiterinnen den Sporttag auf die Beine. Nach den langen Corona-Monaten, in denen sportlich nur wenig lief und auch die Vereine über Mitgliederschwund klagten, sollte nach dem Ende der meisten Beschränkungen der Handball-Sport einen Tag lang im Mittelpunkt stehen.
Auf die Idee zu dem Tag kamen die Verantwortlichen des MTV Harsum unter Leitung von Handball-Jugendtrainer Klaus Karpstein. Dass Jugendliche sich bewegen, ist für ihn eine Herzensangelegenheit und wenn gleichzeitig auch noch neue Mitglieder für die Handballsparte des MTV Harsum gewonnen werden können, wäre das natürlich eine großartige Sache.
Wichtig waren Klaus Karpstein und seinem ausgebildeten Jugendhandball-Trainer-Team mit Michael Harenkamp, Katrin Kühn und Erik Berger, dass auch Schülerinnen und Schüler, die nicht unbedingt sportaffin sind, sich durch den Handball-Tag angesprochen fühlen.
So standen zunächst erlebnispädagogische Übungen auf dem Programm, die zur Stärkung des Gemeinschaftsgefüges beitragen sollten. Im Verlauf des Vormittags rückte dann der Handball immer stärker in den Vordergrund, denn die MTV-Trainer vermittelten den Schülerinnen und Schülern, die sich aus allen Jahrgängen beworben hatten, handballspezifische Grundlagen und Techniken. Dabei stand die Lust auf Sport allgemein und Handball im speziellen immer im Vordergrund.
Und das kam gut an bei den Kindern und Jugendlichen. Alle hatten viel Spaß an diesem Vormittag und richtig Lust auf Bewegung, so wie der 5. Klässler Wadi. Auch Tim aus dem 9. Jahrgang sind sportliche Aktivitäten wichtig, um sich fit zu halten. „Handball macht mir Spaß!“, meinte er. Der gleichaltrige Michele hatte das früher schon einmal ausprobiert. „Ich mache gerne Sport und wollte einfach mal wieder Handball spielen.“ Von einer ähnlichen Motivation konnte die 9. Klässlerin Sofia berichten: „Früher wollte ich mal Handball spielen. Das hat aber nicht geklappt und deshalb wollte ich es jetzt einfach ausprobieren.“
Offensichtlich konnten die Handball-Trainer des MTV Harsum „offene Türen“ bei den Schülerinnen und Schüler einrennen, ihnen einen tollen Tag bereiten und vielleicht im Nachgang den einen oder anderen neuen Mitspieler begrüßen.
Die Reihe der Sporttage an der Molitoris-Schule in Zusammenarbeit mit dem Harsumer Verein wird übrigens fortgesetzt. Am 2. Juni lädt der MTV Harsum zum Tennis-Tag auf die benachbarte Tennis-Anlage ein.








Mit Hexen zum Lesen verführen

Am 23. April war es wieder soweit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Und auch in Harsum feierten die Molitoris-Schule und „SKRIBO Papyros“ (ehemals „Buntstift“) mit. Seit der Geschäftsübernahme unterstützen auch das Inhaber-Ehepaar Rohne und das Team vom „SKRIBO Papyros“ die 5. Klässler der Harsumer Schule und schenken den Schülerinnen und Schülern alljährlich das Welttagsbuch.

Ostergrüße der Molitoris-Schule

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Dieses bekannteSprichwort gilt auch für die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule. Da die Bewohnerinnen und Bewohner der befreundeten Seniorenheime in Harsum, Algermissen und Giesen aus bekannten Gründen immer noch nicht wieder in die Schule nach Harsum kommen können, machte sich Projektleiterin Melanie Lawrenz auf den Weg, um Ostergrüße der Moltoris-Schule in den Seniorenwohnheimen abzugeben. 

Viele Klassen, aber auch Eltern und Großeltern der Schülerinnen und Schüler der Schule hatten kleine Ostergeschenke gebastelt. So entstanden gefüllte Osternester und österliche Fensterbilder. Aber auch schön verzierteFrühlingsgedichte und selbst gebackene Osterkekse der Molitoris-Köchin Inge Dammeyer fanden ihren Weg in liebevoll dekorierte Eimer und Kartons, die Lehrerin MelanieLawrenz, teilweise in Begleitung von Schülerinnen und Schülern, kurz vor den Osterferien verbunden mit den herzlichsten Ostergrüßen der Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule in den befreundeten Seniorenwohnheimen St. Elisabeth und Cäcilienhof in Harsum, der Seniorenresidenz in Algermissen sowie dem Seniorenwohnpark in Giesen überreichte.

Dank mit Herz

Im Juli vergangenen Jahres rollte nach starken und lang anhaltenden Regenfällen eine Flutwelle durch das rheinland-pfälzische Ahrtal und ließ ein bis dahin in Deutschland kaum für möglich gehaltene Verwüstung zurück. Weit über 100 Menschen verloren ihr Leben, tausende ihr Zuhause und auch etliche Schulen hatten massive Schäden zu beklagen.

Eine dieser Schulen war die Realschule Bad Münstereifel, in der nicht nur zahlreiche Schulbücher durch die Überflutungen unbrauchbar wurden sondern auch Materialien und Spielangebote für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung ein Opfer der Wassermassen wurden.

Wer hat das beste naturwissenschaftliche Wissen?

„Heureka! Ich habe es gefunden“- dieser freudiger Ausruf, der dem griechischen Mathematiker Archimedes im 3. Jahrhundert vor Christus nach der Lösung eines schwierigen Problems, nämlich der Entdeckung des hydrostatischen Grundgesetzes, zugesprochen wird, ist Namensgeber eines traditionsreichen Schülerwettbewerbs.

Der Heureka!-Wettbewerb wird alljährlich deutschlandweit für die Klassenstufen 3-8 ausgeschrieben und besteht aus zwei Teilen, an denen man jedoch auch unabhängig voneinander teilnehmen kann. Der erste Teil findet jeweils im ersten Schulhalbjahr statt und stellt das Thema „Mensch und Natur“ in den Mittelpunkt. Hierfür meldeten sich im vergangenen Herbst in der Harsumer Molitoris-Schule insgesamt 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 an.

Was den LEGO-Roboter und das Hochbeet verbindet

Sehr praxisorientiert gestaltete sich die diesjährige MINT-Projektwoche im Gymnasialzweig der Molitoris-Schule. Doch ganz reibungslos ging die Woche auch in diesem Jahr nicht über die

Bühne. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt keine Projektwoche stattfinden konnte, sorgte nun Orkantief „Ylenia” dafür, dass ein Tag komplett ausfiel. Nichtsdestotrotz konnte in allen Gruppen vieles von dem vorab Geplanten realisiert werden und das ließ sich auch durchaus sehen.

Richtig praktisch für die ganze Schulgemeinschaft errichteten Frau Pudenz und Herr Voges mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Hochbeet, um darauf im Frühjahr Zwiebeln, Spinat, Radieschen, Kresse, Schnittlauch und anderes anzubauen, was Molitoris-Köchin Inge Dammeyer dann gut für die Mahlzeiten der Schülerinnen und Schüler verwenden kann. Von der Planung über die Materialbeschaffung bis hin zum eigentlichen Bau des Hochbeetes wurde in dieser Gruppe alles gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Schulausfall am 17.02.22

Wegen der bestehenden Sturmwarnung fällt der Unterricht am 17.02.22 aus. Es findet auch kein Homeschooling oder Notbetreuung statt.

Gruß,

J.Rabba