Berufsorientierung auf die praktische Art

Zu einer Betriebserkundung machte sich der Profilkurs „Gesundheit und Soziales” des 10. Realschuljahrgangs gemeinsam mit seiner Leiterin Michaela Grobecker auf den Weg in das Seniorenzentrum Cäcilienhof in Harsum.

Die 24 Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule erhielten an diesem Vormittag zunächst  interessante Einblicke in das Gebäude. So wird der Speisesaal zur besseren Orientierung der Seniorinnen und Senioren immer nach den Jahreszeit geschmückt. Außerdem durften die Jugendlichen einen Blick in die Küche werfen sowie den Verwaltungsbereich und die gemütliche Teeküche der Bewohner kennenlernen.

Schulabschluss – und nun?

Die Schülerinnen und Schüler gut auf das spätere Berufsleben vorzubereiten, ist ein wichtiges Anliegen der Molitoris-Schule. Dazu zählt nicht nur die Vermittlung von Allgemeinwissen, sondern auch Hilfestellungen bei der Entscheidung über die berufsschulische oder schulische Zukunft nach dem Abschluss an der Harsumer Schule zu geben.

Um den Schulabgängern und ihren Eltern bei dieser Entscheidung zu unterstützen, hat die Molitoris-Schule in diesem Jahr erstmals zu einer Informationsmesse mit Vertreterinnen und Vertretern aller Hildesheimer beruflichen Schulen sowie zweier Gymnasien eingeladen.

Molitoris-Schüler unterstützen GS Giesen-Hasede

Wie in vielen Schulen fanden im September auch in der Grundschule Giesen-Hasede Bundesjugendspiele statt. Um den Ablauf reibungslos und zügig gestalten zu können, bat die Schulleitung der Grundschule Giesen um Unterstützung durch ältere Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule. Zahlreiche Mädchen und Jungen der Klassen 9 und 10, die größtenteils auch selber die Grundschule in Giesen besucht hatten, erklärten sich schnell bereit, an diesem Tag das Kollegium in Giesen zu unterstützen und sich als Zeitnehmer und Weitenmesser zur Verfügung zu stellen.

Das Hobby wird zum Beruf

„Gekocht habe ich schon immer gerne“, erzählt Nick Plohnke. „Während meiner Schulzeit an der Molitoris-Schule war ich zwei Jahre in der Koch-AG und dann auch noch im Wahlpflichtkurs Gesundheit und Soziales, bei dem wir im 9. Jahrgang immer das gesunde Schulfrühstück zubereitet haben.“

Nick Plohnke hat im Sommer 2019 die Molitoris-Schule erfolgreich abgeschlossen und sich entschieden, mit Beginn des neuen Schuljahres die Walter-Gropius-Schule in Hildesheim zu besuchen. Im Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft möchte er in drei Jahren das Fachabitur erwerben.

Was machst du eigentlich in der Mittagspause?

Diese Frage stellen sich zu Beginn des Schuljahres sicherlich zu Recht viele der Schülerinnen und Schüler, denn das Mittagspausenangebot in der Molitoris-Schule ist mit Beginn des Schuljahres 2019/20 noch einmal ausgeweitet worden.

Nach dem leckeren, frisch von Ingeborg Dammeyer gekochten Mittagessen können zahlreiche Angebote genutzt werden. Natürlich können die Schülerinnen und Schüler sich auf dem neu gestalteten Schulhof vergnügen. Hier stehen neben einem Kleinfeld für Fußball oder Basketball, einem Klettergerüst auch viele Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Unterhalten zur Verfügung.

Apropos Mittagessen: Frau Dammeyer bietet von Montag bis Donnerstag jeweils zwei Gerichte zur Auswahl an, wobei ein Menü immer vegetarisch ist. Dazu gibt es frisches Obst, kleine gemischte Salate, Quarkspeise oder Naturjoghurt.

Eine Maschine namens Molitoris-Schule

103 Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen einer stimmungsvollen Einschulungsfeier in den neuen 5. Jahrgang der Molitoris-Schule aufgenommen.

Die Musical-AG unter der Leitung von Kathrin Rogers und Sebastian Scharf eröffnete die Feierstunde mit dem traditionellen Molitoris-Song „Herzlich willkommen an der MSH!“. Im darauffolgenden Theaterstück einiger Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs wurde dann auch schon die Antwort auf die spannende Frage gelüftet, wer denn die Klassenlehrer der neuen 5. Klassen sind. Gleichzeitig rückte auch eine imaginäre Maschine, die bis dahin im hinteren Bereich der Bühne der Molitoris-Schule gestanden hatte, in den Vordergrund. Wem gehörte bloß diese Maschine? Doch weder Lazlo von Holdt (Klasse R5a), Carla Jämmrich (R5b), Elisabeth Schubert (R5c), Diana Fleige-Fellmann (H5) oder Carina Pudenz (G5) waren die Besitzer dieses merkwürdigen Gerätes. Wenn der Besitzer schon nicht zu ermitteln war, könnte eventuell jemand die Maschine zum Laufen bringen? Da konnten die Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs aushelfen. Denn am Eingang hat sie je nach Klassenzugehörigkeit ein farbiges Zahnrad aus Papier bekommen, dass sie nun auf die Maschine klebten.

„Jobbörse 2020“ vorgestellt

Rund 50 Seiten umfasst die jetzt vorgestellte Broschüre „Jobbörse 2020“, deren Ziel es ist, Jugendliche über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten in den Gemeinden Harsum, Algermissen, Hohenhameln sowie der Stadt Sehnde zu informieren. Bereits zum 12. Mal wird dieses Informationsheft herausgegeben, um Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 8-10 den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern.

Der Harsumer Gemeindebürgermeister Marcel Litfin und seine Mitarbeiterin Anja Wolf übergaben die Broschüre kurz vor den Sommerferien an die Schulleiterin der Harsumer Molitoris-Schule Dr. Urte Kyas sowie die Schulsozialarbeiterin Martina Weber.

Plastikdeckel für Assistenzhunde

Auf Initiative des Wahlpflichtkurses Biologie/Erdkunde haben zum zweiten Mal alle Klassen der Molitoris-Schule Plastikdeckel von Getränkeflaschen gesammelt. Die Plastikdeckel sind recycelbar und so kann jeder einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Mit dem Erlös der gesammelten Plastikdeckel soll die Ausbildung von Assistenzhunden in Deutschland unterstützt werden. Assistenzhunde Deutschland ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Wunstorf. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

Mit Hilfe des gespendeten Geldes werden die Assistenzhunde in Frankreich zwei Jahre lang ausgebildet. Die Kosten betragen pro Hund rund 12500 €. Geeignet für die Ausbildung als Assistenzhund sind Labradore und Golden Retriever.

Zu Besuch in der Landresidenz Algermissen

„Das war toll hier! Ich weiß jetzt, wo ich mein Praktikum machen möchte.“ Begeistert kommt eine Schülerin der Klasse H7 auf Lehrerin Melanie Lawrenz zu. Diese nickt begeistert.

Der Tag in der Landresidenz in Algermissen war sowohl für die Schülerinnen und Schüler der Klasse H7 der Molitoris-Schule als auch für die Seniorinnen und Senioren ein voller Erfolg. Und dass die betreuenden Lehrerinnen Melanie Lawrenz und Sandra Hartje-Hanke sowie die Betreuerinnen der Landresidenz überaus zufrieden waren, konnte an den Gesichtern abgelesen werden.

Timea Griese gewinnt Französisch-Vorlesewettbewerb

Dass Französisch eine attraktive Spreche ist, zeigte sich wieder einmal beim Vorlesewettbewerb, den der Fachbereich Französisch der Molitoris-Schule seit einigen Jahren für die 7. Klassen des Gymnasialzweiges ausrichtet.

In diesem Schuljahr trat 9 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen G7a und G7b gegeneinander an. In der ersten Runde lasen sie einen vorbereiteten Text, den sie sich selbst ausgesucht hatten. Wer sich dank einer guten Leseleistung für die zweite Runde qualifiziert hatte, bekam noch einen unbekannten Text, den die Jury unter der Leitung der Französischlehrerin Eva Stöckl ausgesucht hatte.